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Warum Jonglieren in Schulen?
Kurz: Weil es Gesundheit, Konzentration und Lernerfolg fördert!.Dies ist keine Behauptung, sondern wissenschaftlich bewiesen und mehrfach erfolgreich in der Praxis ausprobiert worden.
Erklärung: Beim Jonglieren mit Bällen bewegen sich die Schüler. Bewegung steigert die Durchblutung im Gehirn. Es wird besser mit Sauerstoff und mit Nährstoffen versorgt. Dadurch können sich die Schüler besser konzentrieren. Verwunderlich ist, dass mehr Bewegungsaktivitäten im Schulalltag zu einer grösseren Zufriedenheit der Schülerinnen und der Schüler führen würden, dies aber so selten in der Schule praktiziert wird. Mehr Bewegung wirkt sich auch positiv auf die Leistungsbereitschaft aus ... und dennoch findet kaum bis gar keine Bewegung im Unterricht statt!
Bewegung kann zu einer besseren Integration aller Schülerinnen und Schüler führen. Gemeinsames Spielen stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl. Regeln können auch in den Alltag übertragen werden. Damit wird sozialen Konflikten, die das Lernen oft belasten, vorgebeugt.
Bewegungs- und handlungsorientierter Unterricht vermittelt Informationen auf mehreren Sinneskanälen. Dadurch wird der Unterricht den unterschiedlichen Lerntypen eher gerecht. Inhalte, die über mehrere Sinneskanäle aufgenommen und verarbeitet werden, bleiben auch besser im Gedächtnis haften.
Jonglieren fördert mehrere Dinge gleichzeitig
Die Wahrnehmungsfähigkeit und das periphere Sehen wird beim Jonglieren verbessert. Man lernt, auf vorhandene aber bisher ungenutzte Ressourcen zurückzugreifen. Beim Jonglieren sind Fähigkeiten wie
- Konzentration,
- Balance,
- Rhythmus,
- Koordination,
- Flexibilität,
- Offenheit,
- Kreativität,
- dosierter Energieeinsatz,
- Entscheidungsfreudigkeit
- u.v.m.
verlangt. All das sind in der Schul- und Wirtschaftswelt geforderte Fähigkeiten und bekommen durch das Jonglieren eine ganz neue Erfahrungsdimension.
- Toleranz,
- Kooperationsfähigkeit,
- Verständnis
- und Motivation
leiten sich daraus ab. Beim Jongliertraining ist die Körperlichkeit von intellektuellen Prozessen 1:1 verwirklicht. Es bietet auch die faszinierende Möglichkeit des freudvollen Lernens. Jeder der sich auf das Erlernen des Jonglierens einlässt empfindet Freude – eine Alternative zu herkömmlicher Lernmotivation und eine Möglichkeit, diese Energie für andere Lebensbereiche zu nutzen. Jonglieren ist Bilder-Sehen. Je konkreter Sie ein Bild/Ziel sehen, desto leichter können Sie es auch erreichen!
Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass sich die zunehmende Technisierung des Alltags einschränkend auf den jugendlichen Bewegungsdrang auswirkt und damit die geistige und körperliche Entwicklung der Kinder behindert. In der Folge fehlen im Freizeitbereich Erfahrungen in der Bewegungs- und Spielkultur. Ein weiteres Phänomen, das mit dieser Entwicklung zusammenhängt, ist die starke Zunahme von übergewichtigen Kindern in den letzten zwanzig Jahren. Dabei handelt es sich um eine vom Lebensstil der modernen Gesellschaft abhängige Erkrankung, die mittlerweile eine überaus ernstzunehmende Entwicklung in der Gesamtbevölkerung angenommen hat. Daran ist nicht immer die falsche Ernährung Schuld, sondern eher der Mangel an Bewegung.
Weitere gesundheitsfördernden Aspekte des Jonglierens.
i101 Gründe das Jonglieren zu lernen
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